Postman ist ein hilfreiches Entwicklungstool zum Testen von APIs. Dies ist vor allem praktisch bei der Entwicklung von MII-Transaktionen. Transaktionsparameter jeglicher Art können einfach übertragen und die Ergebnisse bzw. Rückgabewerte einer Transaktion leicht ausgewertet werden.



Ein Überblick der Grundfunktionalitäten soll einen ersten Eindruck über Postman schaffen:

  1. Übersicht aller Collections. Collections sind Sammlungen von Request zur Organisation und Ablage ähnlich zu einer Ordnerstruktur.
  2. In Form von Tabs werden alle geöffneten Request an dieser Position aufgelistet.
  3. Hier wird die URL der API, die getestet werden soll, eingetragen. Per Dropdown kann die gewünschte Anfragemethode gewählt werden.
  4. Eingabebereich der Übergabeparameter sowie der Tests (Artikel folgt). 

Senden eines Requests

Als Beispiel dient eine über https://restcountries.eu/rest/v2/name/Germany aufrufbare API, die Daten über Deutschland zurück liefert.

Postman bietet die Möglichkeit verschiedener Anfragemethoden. In diesem Beispiel wird die GET-Methode gewählt, da lediglich Daten angefordert werden. Die API erfordert keine weiteren Übergabeparameter, deswegen bleibt der Bereich „Query Params“ leer.

Bei einer MII-Transaktion, die als Input einen XML-String des Namens „xml_input“ fordert, müsste im Bereich „Query Params“ ein Parameter mit dem Key „xml_input“ und der XML-String als Value hinterlegt werden.

Um einen Request abzusenden, wird der blaue „Send“-Button gedrückt.


Im Body-Bereich erscheint der Rückgabewert der API. Je nach Datentyp wird der Wert in der jeweiligen Struktur angezeigt, in diesem Beispiel JSON.

Collections

Alle Request werden einer Collection zugeordnet. Eine Collection ist eine Sammlung mehrerer Requests. Neben einer geordneten Struktur gibt es hier weitere Funktionieren, wie z.B. das automatische Ausführen aller Request einer Collection. Hierzu mehr in einem weiteren Artikel.

 Variablen

Zur Wiederverwendbarkeit von häufig genutzten Werten, gibt es die Möglichkeit Variablen anzulegen. Diese können an jeglichen Positionen, wie z.B. in der URL, als Übergabeparameter oder zur Authentifizierung genutzt werden. Das Anlegen von Variablen erfolgt über die Edit-Einstellungen einer Collection. Hierzu mehr in einem weiteren Artikel